Altersbedingter Hörverlust

Altersbedingter Hörverlust wird häufig als leichter bis mittlerer Hörverlust eingestuft. Bei einem leichten Hörverlust haben Sie Schwierigkeiten, leise Töne oder Töne aus der Entfernung oder aber Gesprochenes vor einer grösseren Geräuschkulisse zu hören und zu verstehen. Menschen mit mittlerem Hörverlust haben Schwierigkeiten, normal Gesprochenes und zwar selbst aus geringer Entfernung, zu hören.

Was ist ein altersbedingter Hörverlust?

Ein altersbedingter Hörverlust kann ab einem gewissen Alter schleichend einsetzen. Dies ist eine der häufigsten Krankheiten, an denen ältere und hochbetagte Menschen leiden. Ein altersbedingter Hörverlust tritt meist in beiden Ohren auf. Und da der Verlust schleichend einsetzt, ist den Betroffenen möglicherweise gar nicht bewusst, dass sie etwas von ihrer Hörfähigkeit eingebüsst haben.

Ursachen für einen altersbedingten Hörverlust

Es ist nicht immer einfach, zwischen einem altersbedingtem Hörverlust und einem Hörverlust, der auf anderen Ursachen beruht, zu unterscheiden. Darüber hinaus können mehrere Ursachen für den Hörverlust einer Person vorliegen.
 
Lärmbedingter Hörverlust wird durch starke oder langzeitliche Schallbelastung verursacht. Dabei können die Sinneshaarzellen im Ohr beschädigt werden, die das Hören erst möglich machen. Wenn diese Haarzellen erst einmal Schaden genommen haben, wachsen sie nicht nach, so dass das Hörvermögen dauerhaft eingeschränkt ist.
 
Alterstypische Krankheiten wie Bluthochdruck oder Diabetes können einen Hörverlust zusätzlich verstärken. Auch Medikamente, die auf die Sinneszellen im Ohr toxisch wirken (z. B. einige Chemotherapeutika), können einen Hörverlust auslösen.
 
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Haben Sie einen Unterschied bemerkt?

Einen Hörverlust bemerken Sie in der Regel, wenn Sie bei Gesprächen nicht mehr alles mitbekommen, sobald Sie sich beispielsweise in einem belebten Restaurant befinden oder wenn Sie den Fernseher lauter stellen müssen, weil Sie sonst nicht alles hören, was in Ihrer Lieblingssendung gesagt wird. Ein weiterer Aspekt bei Hörverlust kann die Sicherheit sein. Stellen Sie sich vor, Sie hören in einer belebten Strasse nicht die hinter Ihnen fahrenden Autos oder Sie bekommen nicht mit, wenn in Ihrem Haus der Feueralarm ausgelöst wird.

Es betrifft nicht nur Sie

Ein Hörverlust kann nicht nur für Sie sondern auch für Ihre Mitmenschen frustrierend sein. Andere sehen Sie vielleicht in einem anderen Licht als Sie selbst. Es kann passieren, dass Sie sich langsam zurückziehen, Ihr Selbstvertrauen verlieren und sich besonders in Gruppensituationen isoliert fühlen. Möglicherweise haben Sie sogar Schwierigkeiten damit, Ihrem Beruf wie gewohnt nachzugehen.

Je länger Sie warten, desto schwerer wird es

Wird das Gehirn nur noch ungenügend mit akustischen Reizen stimuliert, verliert es seine Fähigkeit zur Verarbeitung von Tönen. Und je länger Sie warten, desto mehr Töne verschwinden und desto länger dauert es wiederum bis sich das Gehirn wieder umstellen kann.


Bestimmt lassen Sie regelmässig Ihr Sehvermögen testen. Aber was ist mit Ihrem Hörvermögen? Bis zum 50. Lebensjahr wird empfohlen, alle 10 Jahre eine Routineuntersuchung machen zu lassen und danach mindestens alle 3 Jahre. Bei einem Hörtest kann festgestellt werden, ob Sie an einem Hörverlust leiden. Sollte dies der Fall sein, kann ein Hörspezialist Ihnen die Möglichkeiten aufzeigen, die Ihnen für die Behandlung zur Verfügung stehen.

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