hearing loss

Warum habe ich Schwierigkeiten beim Hören?

Frühe Anzeichen einer Schwerhörigkeit können ganz leicht sein. Hören Sie andere Menschen, können aber nicht immer verstehen, was sie sagen? Dies ist ein häufiges Symptom bei Schwerhörigkeit. Warum? In 90 % der Fälle tritt Schwerhörigkeit auf, wenn die empfindlichen Haarzellen im Innenohr beschädigt sind oder nicht ordnungsgemäß funktionieren. Das bedeutet, dass nicht alle für das Verstehen von Sprache notwendigen Klänge und Frequenzen im Gehirn ankommen. 

Dies betrifft in der Regel hochfrequente Töne. Konsonantenlaute wie F und S werden schwer hörbar und die Stimmen von Kindern und Frauen klingen leiser und undeutlich. Stellen Sie sich vor, man würde bei einem Piano alle Tasten für die hohen Töne entfernen und dann jemanden bitten, eine bekannte Melodie zu spielen. Selbst wenn nur sechs oder sieben Tasten fehlen würden, die Melodie wäre schwer zu erkennen. Genau diese Schwierigkeiten erleben schwerhörige Menschen jeden Tag. 

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Es kann schwierig sein zu erkennen, dass man ein Hörgerät braucht

Da sich die Schwerhörigkeit meist nach und nach entwickelt, wird sie häufig nicht erkannt. Geräusche wie Vogelzwitschern oder Blätterrauschen verschwinden unmerklich. Viele Leute werden sich des Problems erst bewusst, wenn es das Sprachverstehen und die Kommunikation beeinträchtigt. 
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Schwerhörigkeit ist nicht selten

Über 500 Millionen Menschen weltweit erleiden im Laufe ihres Lebens eine mehr oder weniger schwere Schwerhörigkeit. Vielleicht sind Sie einer von ihnen. Falls ja, kann Ihnen ein Hörsystem helfen, Ihr Leben wieder so zu leben, wie Sie es möchten. 
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Types of Hearing Loss

Arten von Schwerhörigkeit

Eine Schwerhörigkeit kann durch viele verschiedene Umstände verursacht werden und in jedem Alter auftreten. Dies sind die drei grundlegenden Arten von Schwerhörigkeit:


Schallleitungsschwerhörigkeit
Eine Schallleitungsschwerhörigkeit ist auf Probleme im Mittel- oder Außenohr zurückzuführen. Sie ist oft medizinisch oder chirurgisch behandelbar. Die Schallleitungsschwerhörigkeit kann verschiedene Ursachen haben. Dazu gehören Ohrinfektionen, durch die sich Flüssigkeit im Mittelohr sammelt, Ohrenschmalz im Gehörgang oder eine Perforation des Trommelfells. 

Schallempfindungsschwerhörigkeit
Die Schallempfindungsschwerhörigkeit ist auf Probleme im Innenohr und/oder den Nervenbahnen zwischen Innenohr und Gehirn zurückzuführen. Die häufigsten Ursachen für eine Schallempfindungsschwerhörigkeit sind:

1. Zunehmendes Alter
2. Infektion
3. Übermäßige Lärmbelastung
4. Meningitis
5. Bestimmte erblich bedingte Erkrankungen
6. Morbus Menière
7. Viren

Die Schallempfindungsschwerhörigkeit ist nicht korrigierbar und wird mit Hörsystemen ausgeglichen.

Kombinierte Schwerhörigkeit
Bei einer kombinierten Schwerhörigkeit treten Schallleitungsschwerhörigkeit und Schallempfindungsschwerhörigkeit gleichzeitig auf. Das Innenohr und die Nervenbahnen sind beschädigt und das Mittel- oder Außenohr verstopft. Eine Schallleitungsschwerhörigkeit kann in der Regel behoben werden, wohingegen eine Schallempfindungsschwerhörigkeit dauerhaft ist und mit Hörsystemen behandelt werden kann. 


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Je früher, desto besser

Je früher Sie Maßnahmen ergreifen, um Ihre Schwerhörigkeit zu behandeln, desto einfacher wird sich der Prozess gestalten. Die Fähigkeit zu hören, ist im Gehirn gespeichert; je länger es verschiedener Geräusche beraubt wird, desto schwieriger wird es sein, ihm wieder „beizubringen“, diese Geräusche zu hören. Diese negative Folge kann durch das Tragen von Hörsystemen vermieden oder eingeschränkt werden.

Die Behandlung kann Ihre Lebensqualität drastisch verbessern:

  • Mehr Selbstvertrauen
  • Engere Beziehungen zu Ihren Lieben
  • Positivere Lebenseinstellung
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Moderne Hörsysteme sind beinah unsichtbar

Die Hörsysteme von heute sind klein, angenehm und attraktiv, aber auch leistungsstark und schränken Sie optisch weniger ein. So werden die meisten Leute nicht einmal merken, dass Sie welche tragen. Im Grunde ist die Unfähigkeit zu hören sogar offensichtlicher als ein Hörsystem.

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Behandlung von Schwerhörigkeit mit Hörsystemen

Ein Hörakustiker kann herausfinden, an welcher Art von Schwerhörigkeit Sie oder ein von Ihnen geliebter Mensch leidet.  Darüber hinaus ermittelt er den Grad der Schwerhörigkeit und spricht mit Ihnen über Behandlungsmöglichkeiten. Falls Hörsysteme Teil dieser Behandlung sind, stellt er Ihnen vor, welche Arten und Technologien am besten zu Ihrer Situation passen.  

Durch das Tragen eines Hörsystems haben Sie wieder Freude an Treffen mit Familie und Freunden, sind selbstbewusster bei der Arbeit und können Filme, Musik und TV-Programme genießen. Hörsysteme zu tragen bedeutet, wieder mit allen fünf Sinnen zu leben.
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Finden Sie einen Fachmann

Zur Behandlung Ihrer Schwerhörigkeit ist es zunächst einmal wichtig, dass Sie einen guten Hörakustiker finden. Dieser wird Ihnen helfen, das für Sie richtige Hörsystem zu finden, es ordnungsgemäß programmieren und Sie bei der Gewöhnung an die neuen Hörsysteme unterstützen.
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Tinnitus – Symptome und Ursachen

In der Regel ist Tinnitus ein Summen oder Klingeln im Ohr, kann aber so einzigartig sein wie Sie es sind. Tinnitus kann mit oder ohne Schwerhörigkeit auftreten.  Auch ohne Schwerhörigkeit können die Technologien in den Hörgeräten und Hörgeräte-Apps von heute sehr hilfreich bei der Tinnitus-Behandlung sein.
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Sie müssen auf nichts verzichten

Den meisten schwerhörigen Kindern kann durch Verstärkung geholfen werden.
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Freunde und Familie

Ist jemand, den Sie lieben, schwerhörig? Erfahren Sie, wie Sie ihn unterstützen können.
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Wahl eines Hörsystems

Fragen Sie sich, welches Hörsystem das Richtige für Sie ist? Wir erklären die verschiedenen Arten, Funktionen und was bei der Wahl eines Hörsystems zu berücksichtigen ist.
selecting a hearing aid

Vor Beginn der Untersuchung wird Sie Ihr Hörakustiker zu Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand, Lebensstil und den Gründen, weshalb Sie eine Untersuchung wünschen, befragen.  
Dazu gehören z. B. folgende Fragen:

  •   Arbeiten Sie? Wenn ja, in welcher Umgebung?
  •   Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?
  •   Besuchen Sie oft geräuschvolle Orte wie Restaurants?
  •   Nutzen Sie regelmäßig ein Mobiltelefon?
  •   Gibt es etwas, das Sie aufgrund der vermuteten Schwerhörigkeit nicht tun können?

Anschließend wird der Hörakustiker Ihren Gehörgang mit einem Otoskop untersuchen.   
Danach werden Sie gebeten, sich über Kopfhörer eine Folge von Tönen anzuhören. Dadurch soll festgestellt werden, wie gut Sie bei verschiedenen Frequenzen und Lautstärkepegeln hören. Bei diesem Hörtest wird ermittelt, bis zu welcher minimalen Lautstärke Sie verschiedene Frequenzen hören.

Schritt für Schritt:

  1. Sie werden in eine schalldichte Kabine gebracht und Ihnen werden Kopfhörer aufgesetzt.
  2. Diese Kopfhörer sind an ein Audiometer angeschlossen, das kalibriert ist, um mit hoher Präzision Ihr Hörvermögen zu ermitteln.
  3. Das Audiometer sendet jeweils Töne in verschiedenen Frequenzen an ein Ohr.
  4. Während diese Töne abgespielt werden, signalisieren Sie durch Handzeichen oder Drücken eines Knopfes, wann Sie den Ton hören. Eventuell hören Sie einen Ton mehr als einmal, aber machen Sie sich keine Sorgen, das ist Teil des Tests und garantiert präzise Ergebnisse.
  5. Während des Tests wird der Hörakustiker in einem Diagramm Punkte einzeichnen. Das nennt man Audiogramm und der Akustiker wird Ihnen anhand dieses Audiogramms später Ihr Hörvermögen erklären.
  6. Ihre Untersuchung kann aus weiteren Subtests wie z. B. einer Sprachaudiometrie bestehen. Bei diesem Test wird eine Liste von Wörtern über die Kopfhörer abgespielt und Sie sollen wiederholen, was Sie gehört haben. Keine Sorge, wenn Sie eines der Wörter nicht mitbekommen. Geben Sie einfach Ihr Bestes. Möglicherweise wird auch mithilfe einer vibrierenden Stimmgabel, die am Kopf platziert wird, ein Knochenleitungstest durchgeführt. Durch die Umgehung des äußeren und Mittelohrs können mithilfe von Knochenleitungstests Probleme im Innenohr festgestellt werden.
  7.  Nach dem Hörtest wird Ihnen Ihr Hörakustiker Ihr Audiogramm zeigen und die Ergebnisse mit Ihnen besprechen.
Falls Sie ein Hörsystem brauchen, hilft Ihnen der Hörakustiker herauszufinden, welches Modell am besten zu Ihrem Lebensstil passt.

Um festzustellen, an welcher Art von Schwerhörigkeit Sie leiden, welche Ursache sie hat und wie sie am besten behandelt werden kann, führt der Hörakustiker mit Ihnen wahrscheinlich einen vollständigen Hörtest durch und stellt Ihr Hörvermögen visuell über ein sogenanntes Audiogramm dar. Dieses Audiogramm zeigt, welche Frequenzen Sie bei welcher Lautstärke hören. 

Das Audiogramm stellt die Frequenz, auf der horizontalen, und die Dezibel, oder Lautstärke, auf der vertikalen Achse dar. Die Frequenzen sind auf der linken Seite niedrig und nehmen nach rechts hin nach und nach zu.  Die Dezibelskala reicht von sehr leise am oberen Rand bis zu sehr laut am unteren Rand. 0 dB bedeutet nicht, dass es keinen Ton gibt, sondern steht lediglich für den leisesten Ton, den ein normalhörender Mensch in der Lage ist zu hören. 

Die leisesten Töne, die Sie bei jeder Frequenz hören, bilden Ihre Hörschwelle. Diese Hörschwellen sind in Ihrem Audiogramm markiert. In der Regel werden die Teile des Tests, bei denen Sie Kopfhörer tragen, als Luftleitungsschwellen bezeichnet, da der Ton durch die Luft in den Gehörgang geleitet werden muss, um gehört zu werden. O steht für das rechte Ohr, X für das linke Ohr.

Zum Testen der Hörschwellen wird in der Regel auch ein Knochenleitungsvibrator verwendet. Für das linke Ohr wird das Symbol <, für das rechte Ohr das Symbol > verwendet. Ein Knochenleitungsvibrator ist ein Gerät, das auf dem Knochen hinter dem Ohr aufliegt und durch ein kleines, über den Kopf gezogenes Metallband an Ort und Stelle gehalten wird. Dieses Gerät überträgt Klangvibrationen durch die Knochen und Gewebe und Flüssigkeiten im Schädel direkt an die Cochlea (das Hörorgan des Innenohrs). So können das äußere und das Mittelohr umgangen und die Sensitivität des Innenohrs direkt getestet werden.

Aus den Ergebnissen dieser beiden Tests kann Ihr Hörgeräteakustiker herleiten, an welcher Art von Schwerhörigkeit Sie leiden, wie gut Sie niedrige, mittelhohe und hohe Töne hören und welcher Teil des Ohrs für die Schwerhörigkeit verantwortlich ist.


Obwohl bei der Wahl eines Hörsystems der Preis nicht das ausschlaggebende Kaufkriterium sein sollte, spielt er natürlich eine wichtige Rolle. Bei der Ermittlung der Kosten Ihrer Hörsysteme gibt es einige Dinge zu beachten. Preise für Hörsysteme und Zubehör können Sie bei Ihrem Hörakustiker erfragen und sich dort entsprechend beraten lassen. 

Gesetzliche Krankenkassen haben einen fest vorgeschriebenen Regelsatz, der nicht oder nur in Ausnahmefällen überschritten werden darf. Für die Unterstützung durch gesetzliche Krankenkassen, benötigen Sie eine Verordnung von Ihrem HNO-Arzt. Je nachdem für welches Hörsystem Sie sich entscheiden, ist eine private Zuzahlung nicht auszuschließen. 

Die Kostenübernahme bei privaten Krankenkassen richtet sich nach den individuellen Vereinbarungen zwischen der privaten Versicherung und dem Versicherten.

Moderne Hörsysteme halten in der Regel 5-6 Jahre, bei guter Pflege auch länger.  

Unsere Ohren sind von Natur aus dafür geschaffen, bei der Klangverarbeitung zusammenzuarbeiten. Dieses sogenannte binaurale Hören hilft uns, Sprache deutlicher zu verstehen, Klänge zu orten und in geräuschvoller Umgebung besser zu hören. Folglich werden, wenn ein Kunde in beiden Ohren schwer hört, zwei Hörsysteme empfohlen.   

Die Entscheidung, welche Art von Hörsystem Sie wählen und welche Funktionen es bieten sollte, hängt von Ihrem Lebensstil und den Hörumgebungen ab, in denen Sie sich am häufigsten befinden.  Jemand mit einem ruhigeren Lebensstil, der hauptsächlich persönliche Gespräche führt, benötigt nicht so viele Funktionen wie jemand, der regelmäßig in gut besuchte Restaurants oder zu Sportveranstaltungen geht. 

Was ist Ihr Lebensstil?
Befinden Sie sich am häufigsten in ruhigen, moderaten oder schwierigen Hörumgebungen? Wie wichtig sind diese Aktivitäten für Ihr allgemeines Wohlbefinden? Falls Sie überwiegend in die Kategorie „Moderat“ fallen, aber auch manchmal zu Konzerten/Sportveranstaltungen gehen: Wie oft tun Sie das und welchen Wert legen Sie darauf? Falls Sie ein Fußball-Saisonticket haben, legen Sie wahrscheinlich Wert darauf, ein Gerät zu finden, das für schwierige Hörumgebungen geeignet ist.

Treffen Sie Ihre Auswahl

Sprechen Sie mit Ihrem Hörgeräteakustiker über Ihren Lebensstil, damit er Ihnen die für die Hörumgebung, in der Sie sich am häufigsten befinden, besonders geeigneten Technologiemerkmale empfehlen kann.

Wie lange die Gewöhnung dauert, hängt vom Grad Ihrer Schwerhörigkeit ab und davon, wie lange Ihr Gehirn schon bestimmter Klänge beraubt wurde. Einigen Menschen fällt die Umstellung leicht. Bei anderen dauert es länger, bis sich das Gehirn wieder an die ungewohnten Klänge und Reize gewöhnt hat. Es kann gerade am Anfang anstrengend sein, aber keine Sorge, das ist völlig normal. Mit Übung und Geduld werden Sie bald ganz selbstverständlich wieder hören, was in der Welt um Sie herum passiert.

Beschleunigung der Gewöhnung
Hier sind einige Tipps, wie die Gewöhnung so schnell und einfach wie möglich vonstatten geht: 

  • Sprechen Sie mit Menschen, deren Stimme Ihnen vertraut ist. Das wird Ihnen helfen, bestimmte Wörter und Phrasen schneller zu verstehen. Kommunikation ist eine Kombination aus akustischen und visuellen Signalen. Achten Sie auf Gesichtsausdrücke und Gesten, aber auch das Gesagte.
  • Wenn Sie sich sicherer sind, versuchen Sie, Ihr Hörsystem auch in anderen Umgebungen zu tragen, z. B. bei der Arbeit oder zu gesellschaftlichen Anlässen. Üben Sie, bestimmte Klänge und Stimmen herauszufiltern und sich nur darauf zu konzentrieren.
  • Setzen Sie sich an öffentlichen Orten möglichst in die Nähe des Sprechers. Versuchen Sie, sich in Cafés oder Restaurants mit dem Rücken zur Hauptlärmquelle zu setzen. Vermeiden Sie es, in der Nähe eines offenen Fensters oder Fußweges zu sitzen.
  • Setzen Sie sich mit Ihrem neuen Hörsystem 1,8-3,6 Meter vom Fernseher weg und stellen Sie den Fernseher auf eine für andere normale Lautstärke. Passen Sie dann Ihren Abstand zum Fernseher so an, dass Sie alles bequem hören können. Gehen Sie beim Hören von Radios oder anderen Geräten genauso vor.

Haben Sie Geduld
Die Gewöhnung kann mitunter einige Wochen dauern, da Ihr Gehirn erst lernen muss, die Klänge im Gleichgewicht zu halten und sie neu zu priorisieren. Hörsysteme sollten niemals Schmerzen verursachen, es kann jedoch sein, dass die Ohren zunächst empfindlich auf das neue Gerät reagieren. Falls Sie Bedenken wegen Ihrer Gefühle oder der Dauer der Gewöhnung haben, vereinbaren Sie mit Ihrem Hörgeräteakustiker einen Nachsorgetermin.

Durch die richtige Pflege und Reinigung bleibt Ihr Hörsystem in einem makellosen Zustand und muss nicht ständig zur Reparatur. Ihren neuen Hörsystemen lag vermutlich eine Pflegeanleitung bei. Bitte halten Sie sich immer daran, da für jedes Hörsystem eigene Anforderungen gelten. 

Allgemein gibt es drei Stellen, die an einem Hörsystem gereinigt werden müssen:

Hörer
Abgesehen von leeren Batterien ist Ohrenschmalz, der sich im Hörer ansammelt, der häufigste Grund für kaputte Hörsysteme. Reinigen Sie Ihr Hörsystem täglich mit der beigelegten Bürste, um die Ansammlung von Ohrenschmalz zu verhindern. Dieser Bereich Ihres Hörsystems ist äußerst empfindlich, sprechen Sie also mit Ihrem Hörgeräteakustiker über die richtige Reinigung.

Gehäuse
Die Oberfläche des Hörsystems wird als Gehäuse bezeichnet. Durch Ablagerungen kann es vorkommen, dass das Hörgerät nicht mehr richtig sitzt, sich unangenehm anfühlt oder sogar kaputt geht. Reinigen Sie die Oberfläche des Gehäuses mit einem trockenen Taschentuch oder einem weichen Reinigungstuch. Bei besonders hartnäckigem Schmutz kann es helfen, das Tuch anzufeuchten.

Mikrofon
Auch das Mikrofon ist eine sehr empfindliche Komponente Ihres Hörsystems. Entfernen Sie Ablagerungen vorsichtig mit der Ihrem Hörsystem beigelegten Bürste. Achten Sie bei der Reinigung darauf, dass der Mikrofonausgang nach unten zeigt, sodass kein gelöster Schmutz hineingerät.

Neben der richtigen Pflege ist es wichtig, dass Sie Ihre Hörsysteme bei Nichtgebrauch an einem sicheren, trockenen Ort aufbewahren. In der Hülle sind sie am besten vor Schmutz und Beschädigung geschützt. Außerdem sollten Sie Reparaturarbeiten nur von einem Fachmann durchführen lassen. Die Technik in Ihrem Hörsystem ist sehr empfindlich und könnte bei unsachgemäßer Behandlung Schaden nehmen.

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Hier noch einige zusätzliche Tipps, damit Ihre Hörsysteme in einem super Zustand bleiben:

  • Halten Sie die Hörsysteme von Hitze und Feuchtigkeit fern. Lassen Sie sie nicht in der Sonne oder im Auto liegen, legen Sie sie nicht in die Nähe einer Mikrowelle oder eines Elektroherds und verwenden Sie zum Trocknen der Hörsysteme keinen Haartrockner.
  • Reinigen Sie die Hörsysteme wie empfohlen täglich.
  • Verwenden Sie beim Tragen Ihrer Hörsysteme kein Haarspray oder andere Haarpflegeprodukte.
  • Schalten Sie die Hörsysteme bei Nichtgebrauch aus.
  • Wechseln Sie leere Batterien umgehend.
  • Halten Sie die Hörsysteme und Batterien von Kindern und Haustieren fern.
  Lassen Sie Ihre Hörsysteme regelmäßig von Ihrem Hörgeräteakustiker prüfen und anpassen.
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