Was ist das Innenohr?

Das Innenohr ist von aussen nicht sichtbar, die Bedeutung seiner Funktion ist dafür umso grösser. Dort werden Schallwellen nämlich von Zellen und Nerven verarbeitet und ans Gehirn gesendet. Viele altersbedingte Hörschäden sind auf Störungen im Innenohr zurückzuführen, da sich diese wichtigen Zellen und Nerven mit dem Alter verschlechtern. Das Innenohr hilft uns ausserdem dabei, unser Gleichgewicht zu halten.

Die Hörschnecke

Bei der Hörschnecke handelt es sich um einen spiralförmigen Hohlraum tief im Innern des Ohrs. Sie sieht tatsächlich aus wie eine Schnecke, so dass sich auch die medizinische Bezeichnung „Cochlea“ vom griechischen Wort für Schnecke ableitet. In der Hörschnecke werden Schallwellen von 15‘000 winzigen Härchen in verarbeitbare Signale umgewandelt. Wenn diese Haarzellen abnutzen, kann es zu einer Verschlechterung des Hörvermögens kommen.

Der Hörnerv

Der zweite wichtige Teil in der Anatomie des Innenohrs ist der Hörnerv. Durch ihn wird der Schall von der Hörschnecke ans Gehirn weitergeleitet.
 

Was geschieht im Innenohr?

Die Haarzellen der Hörschnecke wandeln Schall in elektrische Signale um. Diese elektrischen Signale werden über Neurotransmitter, die sich am gesamten Hörnerv befinden, ans Gehirn übertragen. Dort wird dann ausgewertet, was gerade gehört wurde.

Das Innenohr und der Hörverlust

Wenn Ihr Hörverlust auf Störungen im Innenohr zurückzuführen ist, spricht man gewöhnlich von einer Schallempfindungsschwerhörigkeit. Die meisten solcher Fälle lassen sich durch Verstärkung behandeln, die in guten Hörgeräten verarbeitet ist. In anderen Fällen wird zur Verbesserung der Funktion der Anatomie des Innenohrs möglicherweise ein „Cochlea-Implantat“ in Betracht gezogen. 
Schallempfindungsschwerhörigkeit

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