Was ist das Aussenohr?

Das Aussenohr besteht aus einem nach aussen hin sichtbaren Teil – das, was Sie mit Ohrringen schmücken oder mit Ohrenschützern bedecken. Es gehören aber auch noch andere Bereiche zum Aussenohr, die sich mit blossem Auge gar nicht erkennen lassen. Dazu gehört unter anderem das Trommelfell.

Die Ohrmuschel

Die Ohrmuschel bildet den Teil des Ohrs, der für jeden sichtbar ist. Auch die Ohrläppchen gehören dazu, die viele Menschen gern mit Ohrschmuck verschönern. Die Ohrmuschel besteht grösstenteils aus Knorpel, also einer Art weichem Knochen.

Sie funktioniert wie ein grosser Trichter, der Schallwellen einfängt, bündelt und zum Innenohr lenkt. Ohrmuscheln können individuell ganz unterschiedlich aussehen. Solange jedoch die Hörfunktion durch eine ungewöhnliche Form nicht eingeschränkt wird, besteht aus medizinischer Sicht kein Handlungsbedarf.

Der äussere Gehörgang

Durch die Ohrmuschel werden Schallwellen in den äusseren Gehörgang gelenkt, der wie eine Schallautobahn funktioniert, über die der Schall zum Innenohr gelangt. Hin und wieder kann der äussere Gehörgang durch Ohrenschmalz, Wasser oder andere Substanzen blockiert sein. 

Sollte Ihr Hörvermögen wegen einer Blockierung eingeschränkt sein, konsultieren Sie unbedingt einen Spezialisten. Versuchen Sie nicht, die Blockierung selbst zu beseitigen. Dabei können Sie Ihr Gehör dauerhaft schädigen.

Das Trommelfell

Beim Trommelfell handelt es sich um eine Membran, die vergleichbar ist mit einer über eine Trommel gespannten, dünnen Hautschicht. Gelangen von aussen Schallwellen zum Trommelfell, vibriert es und leitet den „Beat“ an das Innenohr und von dort ans Gehirn weiter. 

Zwar ist das Trommelfell erstaunlich fest, durch einen lauten Schallstoss kann es jedoch auch reissen. In vielen Fällen regeneriert sich ein gerissenes Trommelfell innerhalb weniger Wochen von selbst, in anderen Fällen ist eine Operation erforderlich.

Das Aussenohr und der Hörverlust

Leidet eine Person an einem Hörverlust, der auf Störungen im Aussen- oder Mittelohr zurückzuführen ist, spricht man von einer Schallleitungsschwerhörigkeit.

Eine Schallleitungsschwerhörigkeit liegt vor, wenn Schallwellen aufgrund eines Hindernisses nicht zum Innenohr gelangen. Häufig wird dieser Zustand durch eine Ansammlung von Ohrenschmalz oder Flüssigkeit im Mittelohr verursacht und ist demnach nur vorübergehend. Liegt hingegen eine Schädigung des Trommelfells oder der Knochen im Mittelohr vor, ist die Schallleitungsschwerhörigkeit in der Regel dauerhaft.
Schallleitungsschwerhörigkeit

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